Von Politikern und anderen Berühmtheiten

Wenn der ehemalige Bundesminister für Finanzen Frau Merkel und Herrn Seehofer stehen lässt,  muss es einen guten Grund dafür geben. Wenn der Politiker dann auch noch an die Hochschule für Musik und Theater kommt, muss dieser Grund wirklich triftig sein.    

Vergangenen Freitag wurde Prof. Bruno Weil, Dirigent und Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater, der Würth Preis der Jeunesse Musicales Deutschland verliehen.

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Prof. Bruno Weil

Bruno Weil ist aus der Wiener-Klassik nicht mehr wegzudenken und gilt als einer der bedeutensten Dirigenten in diesem Bereich.  Von den Wiener und Berliner Philharmonikern, über das  Boston Symphony Orchestra, bis hin zum Sydney Symphony Orchestra, Bruno Weil hatte bei fast Allen den Taktstock in der Hand und widmet sich neben dem Dirigieren von Orchestern auch Opernproduktionen. Seine herausragenden Leistungen wurden nun mit dem Würth Preis geehrt.   Als guter Freund ließ es sich Dr. Theo Waigel nicht nehmen, eine Laudatio an den Preisträger zu halten und versetzte deswegen auch gerne Frau Merkel und Herrn Seehofer, wie er schmunzelnd zugab.

Bruno Weil sprach seinen Dank mithilfe von Beethoven, Bartók und Brahms aus. Spätestens nach dem imposanten Finale Brahms‘, hatte Bruno Weil mit Unterstützung des Symphonieorchesters alle Zuhörer überzeugt.

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Dr. Theo Waigel

Noch immer beflügelt von der schönen Musik war ich nach dem Konzert gerade im Begriff nach Hause zu gehen, als sich für mich eine einmalige Möglichkeit bot. Da stand er, Theo Waigel, nur ein paar Meter von mir entfernt und posierte mit den Hauptpersonen des Abends auf der Marmortreppe.  Jetzt oder nie, dachte ich mir und ehe ich noch groß überlegen konnte,  hatte ich auch schon seinen Namen gerufen. Vor lauter Aufregung vergaß ich gleich mal den Doktortitel und sprach Ihn prompt mit Herrn Weil an, zum Glück habe ich genuschelt!

Hier also drei kurze Fragen an Dr. Theo Waigel:

Herr Waigel, wie hat Ihnen das Konzert gefallen?

Wirklich sehr gut! Das Orchester ist zu Höchstform aufgelaufen, so wie man es selten erlebt hat. Bruno Weil hat einen Raum für Begeisterung geschaffen, ein wirklich gelungener Abend.

Sie bereuen es also nicht, sich für Bruno Weil und gegen Frau Merkel entscheiden zu haben?

Nein, absolut nicht, als ich von dem Konzert erfahren habe, musste ich nur kurz überlegen!

Sie sagten ja, dass Sie Ihre musikalische Laufbahn bereits im Alter von 11 Jahren beendet haben..

Nein, nein, lediglich meine Karriere mit der Violine. Ich singe immer noch im Chor, zweiter Bass, und an guten Tagen komme ich sogar bis zum tiefen C  (lacht)!

..die Leidenschaft für klassische Musik teilen Sie also mit Herrn Weil?

Allerdings, das kann man so sagen!

Dankeschön  für das kurze Interview!

Auch wenn es nur ein kurzes Gespräch war, die Überwindung hat sich gelohnt!

Theresa

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