Von wegen Kaffee kochen…

Meine Einsatzstelle ist also die Hochschule für Musik und Theater in München. Aber was kann man sich denn genau unter meiner Arbeit vorstellen? Mit einer Musikhochschule verbindet man in erster Linie viele Instrumente, viele Musikstudiengänge, viele Musiker und viele Professoren. Das kann ich schon einmal bestätigen!

Betritt man das geschichtsträchtige Gebäude der Hochschule, ertönen von allen Seiten die unterschiedlichsten Klänge. Im Keller singt sich eine Sängerin ein, aus dem zweiten Stock hört man  den imposanten Klang der Orgel, irgendwo spielt ein Student Fagott und aus dem Nebenzimmer ertönt Rachmaninov auf dem Klavier. Schon in der Eingangshalle der Hochschule kann man einem ganz besonderen Konzert zuhören, wenn man kurz die Augen schließt und einfach dem Regen treiben der Musik zuhört. Mitunter war auch das ein Grund, warum es schnell um mich geschehen war, als ich für mein Bewerbungsgespräch zum ersten Mal das alte Gebäude betrat.

Eine Musikhochschule kann aber nicht nur aus den Klängen schöner (oder auch weniger schöner) Musik bestehen. Rund um eine Hochschule muss viel organisiert werden und das geschieht meist im Hintergrund des sichtbaren Geschehens. Da müssen neue Studenten eingeschrieben, Professoren organisiert, Werbung gemacht, Artikeln verfasst, Plakate gedruckt werden und und und. Die Hochschule besteht und lebt von vielen Menschen die die Fäden im Hintergrund ziehen und damit das ganze Konstrukt aufrechterhalten.

Auch ich bin nun ein Teil dieses Konstrukts. Mein Aufgabenfeld beschäftigt sich mit der Arbeit des Betriebsbüros sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ich habe ein eigenes Büro das ich mir mit einer meiner tollen Kolleginnen teile. Sogar ein eigenes Namensschild habe ich und ja, ich gebe zu, darauf bin ich ziemlich stolz!

Das besagte Türschild

Das besagte Türschild

Meine Tätigkeiten sind sehr vielseitig. Für anstehende Konzertabende oder Prüfungen erstelle ich Programme oder helfe bei diversen Veranstaltungen. Außerdem kreiere ich die unterschiedlichsten Plakate für Veranstaltungen der Musikhochschule. Natürlich habe ich auch viel mit den Dozenten und Studenten der Hochschule zu tun, welchen ich vor Allem mit der Buchung und Reservierung von Räumen behilflich sein kann.  Auch bei der Gestaltung der Homepage kann ich mithelfen und bin zudem zuständig für die Stipendiaten der Hochschule. Leider muss ich mich auch um Aufgaben kümmern, die nicht sehr spannend sind oder viel Spaß machen. Ein Beispiel dafür wäre das Aufhängen von Plakaten oder die Verteilung von Flyern. Da ständig neue Werbemittel in mein Büro fliegen, muss ich eigentlich immer zahlreiche Flyer austauschen und Plakate um-pinnen, davon bekommt man im Übrigen schnell wunde Fingerkuppen.

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Der wunderschöne Königsplatz

Aber auch solche Aufgaben gehören nun mal zum Arbeitsalltag dazu. Bevor ich mein FSJ antrat, konnte ich mir nur schwer vorstellen einen Bürojob auszuüben  und viel am Computer zu arbeiten. Tja und jetzt habe ich genau so einen Bürojob und muss mit den verschiedensten PC-Programmen auskommen. Meine Aufgaben machen mir jedoch  wirklich Spaß und ich lerne Dinge von denen ich nie dachte, dass ich je in der Lage wäre sie zu bewältigen. Außerdem befinde ich mich in einem unglaublich kreativen Umfeld und es ist einfach toll von allen Seiten die unterschiedlichste Musik zu hören und so viele Eindrücke mitnehmen zu können.

Nebenbei sollte ich noch erwähnen, dass meine direkten Arbeitskollegen alle Frauen sind, was wirklich viele Vorteile hat. Zusammen wird dann in der Mittagspause Tee getrunken, Kuchen geschlemmt und nebenbei tauscht man sich dann noch über die neusten Strickkünste oder Shoppingerrungenschaften aus. Ich frage mich manchmal wie mein (männlicher) Vorgänger da mithalten konnte.

Die wunderbare Umgebung rund um die Musikhochschule sollte ich natürlich auch nicht vergessen. Von meinem Büro aus, hat man einen schönen Blick auf den Königsplatz (der momentan noch durch eine sehr präsente Baustelle gestört wird). Die Propyläen (das imposante große Tor), die Glyptothek sowie die Antikensammlung umrahmen den schönen Königsplatz und bieten ein imposantes Bild.

Mein Fazit? Ich habe es doch wirklich gut getroffen!

Alles Liebe

Theresa

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2 Kommentare zu “Von wegen Kaffee kochen…

    • Freut mich total wenn ich dich zufrieden stellen konnte!;) Ich als Neu-Bloggerin kann mir ja noch einiges bei Dir abschauen, dein Blog ist echt spitze!!Grüße zurück aus dem kalten Süden 🙂

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