Ein Wochenende daheim!

Was ein schönes Herbstwochenende!Kurzerhand habe ich mich dazu entschlossen, das erste Mal seit meinem Umzug nach Hause zu fahren! Schon auf dem Weg von der Arbeit zum Bahnhof stimmten mich die bunten Farben der Bäume ganz fröhlich.

Mamas Kürbissuppe <3

Mamas Kürbissuppe ❤

Als mittellose Freiwillige oder aber Student, bleiben einem als Transportmöglichkeiten eigentlich nur drei Optionen: Mitfahrgelegenheit, Fern-bus oder günstige Zugverbindung. Da ich im Besitz einer BahnCard 50 bin und zudem keine Mitfahrgelegnheit mehr verfügbar war, entschied ich mich also für die günstigste und umständlichste Zugverbindung. Als ich in den Zug stieg, war ich allerdings etwas irritiert. Das Zugmodell, so schien mir, war sicherlich Baujahr 1960.  Ich wollte es mir gerade auf einem freien Platz gemütlich machen, da versank ich schon in dem blau gesprenkelten Sitz (eigentlich eher Couch, Einzelsitze gab es nicht!) und spürte so ziemlich jede Sprungfeder. Zudem war es extrem stickig und das Klima erinnerte mich stark an ein Hallenbad. Glücklicherweise sprang die Klimaanlage nach einer halben Stunde an, welche gerade noch den beginnenden Schmelzprozess meines Käsebrotes verhinderte. Da lobt man sich doch die Deutsche Bahn!

Nach ca. vier Stunden Fahrt stand ich dann vor der elterlichen Haustür. Als ich die Tür aufmachte strömte mir schon der vertraute „zuhause-Geruch“ entgegen. So freudig wurde ich schon lange nicht mehr empfangen und bevor ich noch irgendetwas sagen konnte, hatte ich bereits einen dampfenden Teller Kürbissuppe vor mir. Ich habe mich schon lange nicht mehr so über ein leckeres Abendessen gefreut. Es macht doch wirklich einen Unterscheid, wenn Mama einem liebevoll das Abendessen serviert.  Obwohl meine ganze Umgebung so vertraut war, schien sie mir zugleich seltsam fremd. Mein Zimmer wirkte so leer und unbewohnt. Außerdem musste ich voller Entrüstung feststellen, dass sich mein kleines Reich über kurz oder lang wohl zur Abstellkammer entwickeln wird. Ein alter Computerdesktop ziert jetzt meinen Schreibtisch und neben Altkleidertüten, bietet mein DSCF3189Kleiderschrank außerdem neuen Unterschlupf für die Wintermäntel meiner Familie. Mein Fahrrad wurde auch gleich in die Tiefen der Garage verbannt, danke auch!

Und trotzdem, wenn man sich schon eine längere Zeit nicht mehr gesehen hat, ist es einfach nur schön, gemütlich mit Allen auf dem Sofa zu sitzen und einen Film anzuschauen. Ich wurde knappe zwei Tage mit so viel Liebe und Aufmerksamkeit verwöhnt, dass ich gut gestärkt in die neue Woche starten kann. Was das Ausziehen alles so ausmacht… Ich habe gemerkt, dass man viele Kleinigkeiten erst wirklich zu schätzen weiß, wenn sie nicht mehr zum Alltag gehören. Der Anblick vom schön gedeckten Frühstückstisch am Sonntagmorgen oder eine dampfende Tasse Tee die auf einen wartet, geben einem ein wunderbares Gefühl von Geborgenheit. Alleine zu leben, auszuziehen und selbständig zu sein ist aufregend und toll, aber es geht doch nichts über das eigene zuhause in dem man mit Liebe und Zuneigung empfangen wird! Umso mehr freu ich mich aufs nächste Mal.

Alles Liebe

Theresa

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